Ab 15.11: 2G-Regelung für unsere Theke

Am 15.11. kam die neue Meldung: Jetzt ist der Zugang zu Gastronomie-Einrichtungen aufgrund der rasant steigenden Zahlen doch nur noch unter Einhaltung der 2G-Regel möglich.
Auch bei uns gilt also somit ab jetzt, dass nur noch Geimpfte und Genese unter Vorlage eines entsprechenden Nachweis zu unserer Theke kommen können.
__
On November 15, the new announcement came: Due to the rapidly increasing numbers, access to gastronomy establishments is now only possible under compliance with the 2G rule.
This also applies to our LeZ-Bar: from now on only vaccinated and people who already had COVID can come to our bar nights under presentation of corresponding certification.

20.11. TDOR im LeZ

(English below) Der Transgender Day of Remembrance & Resilience („TDOR“), auf Deutsch „Gedenktag für die Opfer von Transphobie“, ist ein jährlich am 20. November stattfindender Gedenktag, an dem der Opfer transphober Gewalt gedacht und auf diese Problematik aufmerksam gemacht wird.

An diesem Tag haben wir das LeZ zusätzlich zu unseren sonstigen Öffnungszeiten Do & Fr offen und freuen uns, euch zu einem von unseren genderqueeren Theken-Gruppe gestalteten Abend einladen zu dürfen!

Wir freuen uns auf Kunst von @ilovedopebeats , @der__marin, Illi Anna Heger,  @lara__holy und Keith Zinga King, die wir euch noch in eigenen Posts vorstellen werden.


___
The Transgender Day of Remembrance & Resilience ("TDOR"), is an annual day of remembrance held on November 20 to commemorate the victims of transphobic violence and to draw attention to this issue.

On this day we open LeZ open in addition to our regular opening days Thu & Fri and are happy to invite you to an evening organized by our genderqueer group!

We're looking forward to present art contributed by @ilovedopebeats , @der__marin, Illi Anna Heger
, @lara__holy und Keith Zinga King , who we'll showcase more in following posts.

 

Vielen Dank an das Kulturreferat der LH München, das diese Veranstaltung fördert!

"dann.halt.soo" 04.11. im LeZ!

Hallo zusammen,

wir - eine selbstorganisierte Gruppe von ehemals LeTsBar-Mitwirkenden - wollten auch in der Corona-Pandemie weiterhin Möglichkeiten des Kennenlernens und Austauschs insbesondere für Frauen, die neu in der Szene sind, anbieten.

Bis Ende 2020 waren wir outdoor an jedem 1.und 3. Sonntagmittag im Englischen Garten unterwegs, zumindest solange es die jeweils aktuellen Pandemie-Bestimmungen erlaubten...
Ab Frühjahr 2021 konnte uns das LeZ jeweils am 1. Donnerstag im Monat einen virtuellen Raum zu Verfügung stellen, so dass wir uns dort treffen können, solange pandemiebedingt weder Spaziergänge live und in Farbe, noch Treffen im LeZ möglich sind.
Daher auch der Name unserer Gruppe: "dann.halt.soo".

Jetzt sind die Pandemiebestimmungen gelockerter und reale Treffen wieder möglich.

Deshalb laden wir Euch - statt zu einem Online-Meeting - herzlich zu unserem nächsten Treffen am 04.11. ab 19 Uhr ins LeZ ein.

Wir freuen uns, Euch im LeZ begrüßen zu dürfen!

Vergangene Veranstaltungen

„Einführung in die Awareness Arbeit“ mit Johanna und Mirca

 
Ob in der U Bahn, in der Kneipe oder bei einem Festival: treffen Menschen aufeinander, kommt es leider immer wieder zu übergriffigen, diskriminierendem Verhalten - sei es bewusst oder unbewusst. Rassismus, Sexismus, Antisemitismus - Oft bleibt vieles unkommentiert und wird nicht geahndet, was zu Gefühlen von Unsicherheit und Angst im öffentlichen Raum führt - gerade für BiPoC, FLINTA+ und LGBTQIA+. Es fehlt nicht nur vielmals das Bewusstsein was richtiges/falsches Verhalten ausmacht, zudem fühlen sich
viele auch unsicher, wie sie reagieren sollen, wenn etwas passiert. Der Online-Workshop
Einführung in die Awareness Arbeit soll helfen euch Handlungsstrategien an die Hand zu geben, die ermöglichen mit übergriffigem/diskriminierenden Verhalten umzugehen und im besten Fall schon zu vermeiden. Dadurch werden “Safer Spaces” ermöglicht, die einen Gewinn für alle Menschen darstellen. Und natürlich sind wir offen für eure Fragen, diese könnt ihr gerne auch schon vorab schicken.
 
Wann: Mittwoch, 30.06.21 von 19.00-21.00Uhr
 
Anmeldung bitte an: info@lez-muenchen.de
 
Anmeldeschluss: Montag, 28.06.21
 
Über Safe The Dance:
Safe The Dance ist eine Agentur, für Diversity & Awareness Arbeit. Auch heute sind Sexismus, Gewalt, Rassismus und Diskriminierung erlebter Alltag auf vielen Veranstaltungen. Obwohl immer mehr Veranstalter*innen reagieren und “Awareness-Konzepte” einführen, um “Safer Spaces” zu kreieren, setzen sich trotzdem bislang noch viel zu wenige mit diesem Thema auseinander oder es fehlen ihnen die notwendigen Informationen und Tools. Hier will “Safe The Dance” aktiv werden und diese Lücke schließen. Kultur und Nachtleben sind ein wichtiger Teil des Lebens für viele von uns. Aus diesem Grund halten wir es für wichtig, auch hier an einer Veränderung im Miteinander zu arbeiten. Wir sind der Meinung, alle Veranstaltungen sollten über individuelle Awareness-Konzepte und -Teams verfügen.
 
Johanna Bauhus ist ursprünglich Ingenieurin und hat in ihrer Zeit als Bohrmaschinen-Designerin nie “Safe(r) Spaces” in dieser männerdominierten Welt erlebt – im Gegenteil. Die Sexismuserfahrungen, die sie auch mit ihrer all female Band erlebt hat, führten dazu, dass sie sich auf das Musikbusiness konzentrierte und ein feministisches Musiklabel gründete das erste offiziell sexistische Musiklabel der Welt: Ladies & Ladys Label (provokant erscheint auf den ersten Blick das Wort sexistisch. 95% der Musikindustrie ist Männerdominiert, Sexismus ist erlebter Alltag. Die Vorstände der drei Major Labels dieser Welt sind ausschließlich männlich und der
weibliche Anteil auf den Bühnen der großen Festivals liegt oft bei unter 10%. Ladies&Ladys Label ist ein vollkommen transparentes Musiklabel welches sich um die Förderung von Ladys in der Musikbranche kümmert). Sie nahm am “Erasmus for Young Entrepreneurs”- Programm der EU-Kommission teil und arbeitete ein Jahr mit dem Linzer Punk Rock Label “SBÄM” zusammen. Dabei erfuhr sie die rein männlichen Strukturen und führte ein Awareness Konzept für das “SBÄM- Fest” (3000 Besucher*innen) ein. Sie
organisierte ein Awareness-Team aus Laien, schulte die Mitglieder und sorgte damit für durchweg positives Feedback. Das Awareness-Team musste während des Festivals oft eingreifen, was zeigte, dass es eine große Dunkelziffer an sexistischen und diskriminierenden Vorfällen auf jeder Veranstaltung gibt, unabhängig ihrer Größe. Um das zu ändern ist es wichtig, Veranstalter*innen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben - nicht anklagen, sondern Lösungen erarbeiten, wie jede Veranstaltung ein kleines bisschen
besser werden kann. Johannas große Stärke: Das Aneignen von komplexem Wissen und die Aufbereitung dieses Wissens für die breite Masse.
 
Mirca Lotz ist mit ihrer Kreativagentur [fwd:like waves] als Veranstalterin und Kuratorin mit einem Fokus auf interdisziplinäre Formate und besondere Veranstaltungsorte tätig (u.a. beim Filmfest München, den Virtual Worlds, innen.aussen.raum oder der Manic Day Parade). 2017 hat sie das erste internationale Frauen* Showcase Festival & Konferenz “We Make Waves” organisiert und ist seit 2017 als „Music Innovator“ im internationalen Keychange Projekt. Zudem hat sie 2018 das Bayerische Netzwerk für Frauen* in der Musik „musicBYwomen“ mitgegründet und ist seit 2019 im Board der Music Women* Germany. 2021 hat sie Network the Networks initiiert, ein dezentral produziertes Netzwerktreffen und eine Plattform für alle FLINTA+ Netzwerke in der Musik. Sie hält regelmäßig nationale und in ternationale Vorträge und Workshops zum Thema Gender Equality, Safer Spaces & Awareness und mehr.

Online Workshop: Zines und queere Communities

 

Bei diesem Workshop lernen wir mit Julia Koschler Zines als selbstgemachte und selbstverlegte, unkommerzielle, autonome Medien kennen, die in allen denkbaren Formen erscheinen können - meist sind es kopierte Hefte. Durch Zines kann eine Gemeinschaft geschaffen werden, in der über gemeinsame Themen, Diskriminierungserfahrungen und Gedanken in kreativer Art und Weise kommuniziert wird. Außerdem werden wir zusammen erforschen und diskutieren, warum Zines für queere Communities wichtig waren und es auch heute noch sind.

 

~Was für Materialien brauchst Du?

Schere oder Cuttermesser, Papier (A5/A4/A3), Stifte, Kleber, Lineal, Magazine zum collagieren

 

~Wie sieht die Beteiligung aus?

Im Livestream werden die Zines vorgebastelt und spannende Hintergründe zu Zines und queerer Geschichte erzählt. Ihr könnt live mitbasteln, über den Livestream Fragen stellen und eure Ergebnisse während des Workshops teilen.

 

~Wann?

05.07.2021, 18:30 Uhr

 

~Wo?

im BigBlueButton Livestream, Anmeldung unter info@lez-muenchen.de

 

Julia Koschler ist queer-feministische Aktivistin und Künstlerin. Sie arbeitet seit Ihrer Ausbildung als Grafikerin in München. Julia veranstaltet kostenlose Zine Workshops, oft mit feministischen Schwerpunkten und leitet die Münchner Zine Bibliothek, eine mobile Bibliothek, die Ihr für eure Veranstaltungen kostenlos oder gegen Spende ausleihen könnt.

“LeZ date” mit Viola und Bernadette

Du möchtest interessante Frauen kennenlernen und Blinddates im Supermarkt sind nicht so dein Ding?
Dann mach mit beim Online-Speeddating mit Viola und Bernadette

Wann?! 31.05.2021 von 18:00 Uhr - 20:00

Bitte meldet Euch bis Mittwoch, 26.05.21 per Mail bei info@lez-muenchen.de an!
Die Teilnehmer*innenanzahl ist auf 10 Personen begrenzt

Wir treffen uns in einer Video-Konferenz, machen eine kleine Vorstellungsrunde, erklären euch die Technik und schicken euch anschließend zu zweit in virtuelle Räume.

Wir werden sicherlich viel Spaß zusammen haben und freuen uns auf euch!
Viola und Bernadette

 

Connect now - „Was weißt denn du?!“

Connect Now – eine offene Gruppe für online-Veranstaltungen in den LeZ-Räumen! Gestartet von Olivia Hausen und Rita Reimer, open to join!
 
Vorträge und Austausch über...alles mögliche!
 
Wir alle möchten endlich wieder neue Kontakte knüpfen und bekannte und unbekannte Gesichter sehen, dabei gern auch noch besondere Themen vorstellen - einfach, weil wir es interessant finden und wir denken, es könnte euch auch gefallen!
Mal was anderes hören? Etwas sehen, womit du dich noch nie selbst befasst hast? Dafür gibt es die Veranstaltung „Was weißt denn du?!“
 
Wir beginnen mit dem Doppelvortrag am 8.6. 2021 von 19:00 - 21:00 Uhr zu den Themen:
 
Vulkanismus in Bayern (Rita) und der Ode an Aphrodite von Sappho (Olivia).
 
Kommt vorbei, hört, staunt, diskutiert, fragt,... wir freuen uns!
 
 
Ode an Aphrodite von Sappho:
Wir werden zusammen das wohl bekannteste Werk der griechischen Dichterin Sappho lesen – Ode an Aphrodite – und gemeinsam herausfinden was es damit auf sich hat. Es ist eines der wenigen fast gänzlich erhaltenen Gedichte von ihr – die anderen sind meist nur noch Fragmente. Sappho ist die bedeutendste Lyrikerin der Antike, die sowohl Männer als auch Frauen liebte und auf der griechischen Insel Lesbos lebte. In ihren Gedichten spielt die erotische Liebe eine wichtige Rolle.
 
Olivia Hausen hat einen Magisterabschluss in Informationsiwssenschaft, Amerikanistik und Germanistik. Saarländerin, die seit fast 10 Jahren in München lebt.
 
Vulkanismus in Bayern
Wie, wann und wo gab es im hiesigen Bundesland Vulkane und sind deren Spuren noch heute zu erkennen? Eine kleine Einführung ins Thema und Beispiele werden gezeigt.
 
Rita Reimer ist Diplom-Soziologin, 42 Jahre alt, hat als Hobby vor einigen Jahren Geologie für sich entdeckt und bereist gerne sog. Geotope (geologisch interessante Orte).
 
Wenn auch euer Interesse geweckt wurde, meldet euch bis zum 03.06. per Mail an info@lez-muenchen.de!