Über uns

Das Leitbild des LeZ

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Lesbisches Leben ist Teil einer lebendigen, pluralen Gesellschaft. Die Anerkennung und Sichtbarkeit dieser gesellschaftlichen Realität war und ist seit Jahren eines der Anliegen vieler lesbischen Frauen* und damit auch von „Lesbentelefon e.V.“.

Initiatorin und alleinige Gesellschafterin des lesbisch-queeren Zentrums (gemeinnützige UG haftungsbeschränkt) ist „Lesbentelefon e.V.“, ein Verein der aus der Autonomen FrauenLesbenbewegung hervorgegangen ist. Dieser ist im Dachverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landesverband Bayern e. V. als freier Träger, als eine eigenständige, soziale Organisation verortet. Der Verein „Lesbentelefon e. V.“ ist gemeinnützig und wird durch die Förderung der Stadt München sowie durch Spenden und Beiträge der Vereinszugehörigen finanziert.

Das lesbisch-queere Zentrum LeZ ist ein Meilenstein der feministisch-lesbischen Bewegungen in München. Das LeZ begreift sich als Ort inmitten der Stadtgesellschaft, an dem lesbische Frauen* in ihrer Vielfalt sichtbar werden können. Lesbische Frauen*/FLINT Personen (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre und trans Personen) – ungeachtet aller Diversitätskategorien, wie z.B. Herkunft (sozial und geographisch), Alter, Religion, Be_hinderung, Klasse, Aussehen. Willkommen sind im LeZ auch Alle, die sich der LGBTIQ* Community zugehörig und/oder verbunden fühlen.

Das LeZ ist Beratungs-, Begegnungs- und Veranstaltungsort. Einzelne und Gruppen prägen und gestalten das Angebot. Das LeZ sorgt für den Rahmen und stellt Raum, Kontakte, Wissen, individuelle Unterstützung und Material zur Verfügung. „Das LeZ ist das, was Du daraus machst!“ ist eine zentrale Leitlinie. Einzelne und Gruppen sollen in ihren Anliegen und ihrem individuellen Lebensentwurf bestärkt und sichtbar werden können.

Das LeZ folgt der Vision der gleichberechtigten Teilhabe an Gesellschaft von allen Menschen. Wir gehen von einer pluralen Gesellschaft aus, in der Verschiedenheit gelebt werden kann und die Einzigartigkeit jedes Einzelnen gesehen wird. Queer bringt für uns zum Ausdruck, dass wir uns offen und bewusst mit einer radikalen Vielfalt auseinandersetzen wollen. Wir setzen uns ein, für ein solidarisches Miteinander (Verbündet-Sein). Dabei wollen wir Bündnisse eingehen, um gegen (intersektionale) strukturelle Diskriminierungen von Personen und Gruppen vorzugehen.

Das LeZ macht es sich zur Aufgabe einen diskriminierungs- und gewaltfreien Raum zu gestalten. Dabei gehen wir davon aus, dass es nicht gelingen kann alle Diskriminierungen vorab und für immer auszuschließen. Wir versuchen jedoch einen Ort zu gestalten, an dem wir fürsorglich, respektvoll, achtsam, diskriminierungssensibel und solidarisch handeln.

Das LeZ ist das, was du draus machst! Zine Edition

Beim LeZ wird Partizipation großgeschrieben. Nicht ganz Do It Yourself, sondern LeZ Do It Together! Und ganz im Sinne der DIY/DIT Kultur, wurde unser diesjähriges CSD Video im Stil eines Zines (Ein Zine ist eine selbstpublizierte kleine Zeitschrift mit eigenen Texten oder Bildern als Inhalt, die normalerweise per Photokopie vervielfältigt wird) von Julia Koschler kreiert. Musik: "The Internet" von Tacocat